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Die liturgischen Gewänder

Verschiedene Kleidungen ermöglichen verschiedene Stimmungen und vermitteln unterschiedliche Lebensgefühle – so drückt eine Uniform etwas anderes aus als ein legeres Sportdress oder gar die MinistrantInnengewänder. Die liturgischen Gewänder haben eine ganz bestimmte Bedeutung und sollen etwas Besonderes zeigen.

Der Fachausdruck für liturgische Gewänder heißt „Paramente“. Priester, Diakone und MinistrantInnen tragen während der Liturgie verschiedene Gewänder. Man kann also bereits an der Kleidung erkennen, wer welchen Dienst vollzieht.


Die MinistrantInnenkleidung entwickelte sich aus der Priesterkleidung. Es gibt mehrere Arten von MinistrantInnengewändern. Vielerorts tragen die Minis Alben, die von einem Zingulum zusammengehalten werden.
Verbreitet ist auch die Kombination Rock, Chorrock und Kragen, wobei Rock und Chorrock meist schwarz oder rot sind. Manchmal findet man auch nur Talar und Chorrock. Die Kleidung der Minis hängt meist stark von der jeweiligen Pfarrtradition ab.

Talar:

Schwarzes knöchellanges Gewand. Wird meist mit dem Chorrock kombiniert.

Chorrock:

Hüft- oder knielanges weißes oft gefaltetes Obergewand, das von der Albe abstammt. Es wird über der Albe getragen. Den Chorrock nennt man auch oft Chorhemd oder Rochett.

Schultertuch:

Ein rechteckiges weißes Tuch, das um die Schultern gelegt wird, damit man die Straßenkleidung nicht sieht und die liturgischen Kleider geschützt werden. Es wird auch „Amikt“ genannt.

Albe:

Mantelartiges Untergewand. Sie ist weiß und knöchellang und erinnert an das Taufkleid. Ihren Namen bekommt sie von ihrer weißen Farbe. Das lateinische Wort für weiß lautet „albus“.

Stola:

Langes schärpenartiges Band, das in den verschiedenen liturgischen Farben über der Albe getragen wird und vorne mit beiden Enden herunterhängt. Priester und Diakone tragen eine Stola.

Zingulum:

Ein Strick, der wie ein Gürtel um die Albe gebunden wird. Zingulum ist das lateinische Wort für Gürtel.

Messgewand:

Ärmelloses Übergewand mit Kopfausschnitt in den verschiedenen liturgischen Farben, das bei der Messe vom Priester über der Albe getragen wird.
Ein anderes Wort für Messgewand ist „Kasel“ (lateinisch casula = „Zelt“, „Häuschen“).

Pluviale:

Großer, offen getragener Umhang in den verschiedenen liturgischen Farben, der mit einer Schnalle vorne geschlossen wird. Das Pluviale, auch Rauchmantel genannt, wird bei allen Gottesdiensten, wo Weihrauch verwendet wird, außer bei der Messe vom Priester getragen.

Velum:

Seiden- oder Leinentuch, das um die Schultern des Priesters gelegt wird, wenn er die Monstranz trägt.

zusammengestellt von Johannes Huber, Graz. 

 

 

 

 

rote, violette, weiße und grüne Kasel

 

 

 

 

 

 

 

 


Drei Mädchen auf dem Weg in die Kirche, Ministrantengewänder überm Arm