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Mit der Gruppenarbeit anfangen

Auch eine MinistrantInnengruppe braucht eine gewisse Zeit, um zusammen zu finden. Üblicherweise ist der Beginn eines Schuljahres ein guter Zeitpunkt, um eine neue Gruppe zu gründen.
Das Ministrieren-Lernen wird vermutlich gerade am Anfang eine Geländespielwichtige Bedeutung bekommen. Das ist auch sinnvoll, weil damit den Mädchen und Buben klar wird, was auf sie zukommen wird und worauf sie sich da einlassen. Selbstverständlich kann man auch einzelne InteressentInnen in eine bereits bestehende Gruppe aufnehmen. Besser ist es aber, gleich mit mehreren Mädchen und Buben eine neue MinistrantInnengruppe zu gründen.
Diese Gruppe braucht gerade in ihrer Anfangszeit eine gute Struktur. Schließlich müssen sich die Kinder erst in der Pfarre orientieren und untereinander kennen lernen. Das Ministrierenüben wird gerade am Beginn viel Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen – und außerdem sollte es den Mädchen und Buben freigestellt sein, nach einem gewissen Zeitraum nochmals entscheiden zu können, ob sie jetzt tatsächlich als MinistrantIn weiter aktiv sein wollen.

Es empfiehlt sich also, den Beginn einer neuen MinistrantInnengruppe entsprechend zu gliedern:

  • Nach ein, zwei ersten Treffen zum Kennenlernen und Zusammenfinden sollte so etwas wie ein „Grundkurs“ für MinistrantInnen starten.

  • Im Rahmen der ersten Treffen geht es darum Kirchenraum und Sakristei kennen zu lernen, Gewänder zu probieren und die wichtigsten Handgriffe und Bewegungsabläufe im Gottesdienst zu üben.

  • Dann wäre eine „Entscheidungsphase“ einzuschieben, in der die Mädchen und Buben auch wieder die Minigruppe verlassen dürfen.

  • Und daran schließt sich die Vorbereitungsphase für die offzielle Aufnahmefeier der neuen MinistrantInnen an, damit verbunden auch die Übernahme von Diensten im Rahmen der pfarrlichen Gottesdienste.

  • Die weitere Arbeit in der MinistrantInnengruppe verlagert den Schwerpunkt vom Ministrieren-Lernen etwas weg und nützt das Zusammensein für andere, gruppenstärkende Aktivitäten. Geübt wird weiterhin zwischendurch – und natürlich auch für besondere Festgottesdienste.

Wer das Zusammenfinden als Gruppe etwas intensivieren möchte, tut gut daran mit den interessierten Mädchen und Buben z.B. über ein Wochenende wegzufahren. Als Gruppe gleich zu Beginn über ein längeren Zeitraum zusammen zu sein und dabei etwas Spannendes zu unternehmen (Ausflug, miteinander kochen, Deal or no deal, singen und spielen, gemeinsam nächtigen ...) fördert den Kontakt und die Beziehungsgestaltung untereinander und lässt Kinder, die sich vielleicht noch nicht so gut kennen, rasch zu einer Gruppe zusammenwachsen.

 

 

Miknistrant/innen bei den letzten Vorbereitungen vor dem Einzug zum Gottesdienst