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Gruppenleben gestalten

Auch wenn sie schon oft „totgesagt“ wurde – Gruppenarbeit ist gerade für die Entwicklung von Kindern von besonderer Bedeutung. Neben den familiären Beziehungen entstehen in der Gleichaltrigengruppe neue Interaktionsnetze, die für die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit von großer Bedeutung sind und den beginnenden Ablösungsprozess vom Elternhaus unterstützen.
Wenn die Mädchen und Buben auch schon vieles in ihrem Leben selbst in die Hand nehmen, so sollte man die Gestaltung eines Gruppenlebens doch nicht ganz ihnen überlassen. Die innere Dynamik einer Gruppe kann auch verletzende Formen annehmen.

Für die Begleitung und Betreuung einer MinistrantInnengruppe empfiehlt es sich daher eigene GruppenleiterInnen einzusetzen. 

In der Jungschararbeit ist es üblich, Personen, die das 16.Lebensjahr vollendet haben, mit dieser Aufgaben zu betrauen, idealer Weise eine Frau und einen Mann gemeinsam. Zu beachten ist allerdings, dass diese Tätigkeit stets mit Wissen und unter der Verantwortung einer volljährigen Leitungsperson der Pfarre ausgeübt werden kann. Für Jungschar- und MinistrantInnenarbeit in der Pfarre ist demnach ein/e erwachsene PfarrverantwortlicheR bzw. die/der PastoralassistentIn oder der Pfarrer verantwortlich.

Eine MinistrantInnengruppe zu leiten und zu begleiten heißt u.a.:

  • kontinuierlichen persönlichen Kontakt zu allen Gruppenmitgliedern aufrechterhalten

  • ein für die Mädchen und Buben attraktives Gruppenprogramm zusammenzustellen – möglichst unter weitreichender Beteiligung der Kinder

  • den Gruppenprozess fortlaufend beobachten, analysieren und ggfs. steuern

  • die Mädchen und Buben bei der Entscheidung über gemeinsame Vorhaben unterstützen und helfen, Konflikte fair und partnerschaftlich auszutragen

  • die Interessen der Gruppe nach außen vertreten

  • dafür sorgen, dass seitens der Pfarre geeignete Rahmenbedingungen für eine gedeihliche Gruppenentwicklung zur Verfügung stehen.

 

 

Drei Mädchen mit blauen Kappen stecken ihre Köpfe zusammen