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Wieso tust du mir weh!?

Portrait verängstigter Junge

Hier gibt es das Plakat auch als Download:
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Von der "g'sund'n Watsch'n" hört man immer noch. Wissen Sie, dass in Österreich das Prinzip der gewaltfreien Erziehung gesetzlich festgeschrieben ist? Eine "g'sunde Watsch'n" dürfte es also eigentlich nicht mehr geben.

  • Doch noch immer werden viele Kinder von ihren Eltern oder anderen Erwachsenen geschlagen. Ihnen wird weh getan, sie werden verletzt. Noch häufi ger und nicht weniger schlimm ist die seelische Gewalt, die Kindern angetan wird: Demütigung, Bloßstellen, Liebesentzug und viele andere Formen, Kindern weh zu tun, sind Alltag in unserem Land.
  • Was bringt Erwachsene dazu, Gewalt gegen Kinder auszuüben? Erziehungsuntüchtigkeit, eheliche Konflikte, soziale Probleme, Arbeitslosigkeit, schlechte Wohnbedingungen, soziale Isolation der Familie, Alkoholprobleme usw. machen es wahrscheinlicher, dass Erwachsene Gewalt ausüben.
  • Gewalt schadet immer, und zwar auf Dauer. Gewalt kann niemals gerechtfertigt werden. Gewalt gefährdet und zerstört Beziehungen, Vertrauen, Wachstum und Entwicklung! Spätere Auswirkungen sind nicht absehbar.

Die UN-Kinderrechtskonvention sagt dazu:

"Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Misshandlung .... zu schützen."
Artikel 19, Kinderrechtskonvention: Schutz vor Gewalt

Kinderrechte: Was ist das?

Internationaler Tag der Kinderrechte - 20. November
Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Das war sicherlich ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Rechte und Chancen für Kinder und Jugendliche, doch nur weil es eine Konvention gibt, sind ihre Inhalte leider noch lange nicht umgesetzt.
Denn auch in Österreich...

  • gibt es Familien, die unter der Armutsgrenze leben; das betrifft die Kinder am stärksten,
  • werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge noch immer in Schubhaft genommen,
  • haben Kinder nicht die Mitsprachemöglichkeiten, die ihnen zustehen sollten,
  • werden viele Kinder und Jugendliche tagtäglich Opfer von Gewalt und Missbrauch,
  • ...

Deshalb ist es uns wichtig, die Kinderrechte bekannter zu machen. Die Katholische Jungschar, die Kinderfreunde und die Pfadfinder und Pfadfinderinnen nehmen Kinder ernst und treten für die Rechte der Kinder ein. Und dies nicht nur am 20. November, dem internationalen Tag der Kinderrechte!

Eine Aktion zum Internationalen Tag der Kinderrechte von:
Kath. Jungschar
Kinderfreunde
Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs