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Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer muss ein Ende haben. Fordern wir gemeinsam die österreichische Bundesregierung auf, sich innerhalb der EU für eine menschliche Politik im Umgang mit schutzsuchenden Menschen einzusetzen und unterstützen wir die Petition „Gegen Unrecht“

Mit großer Bestürzung verfolgen auch wir die Flüchtlingsdramen, die sich im Mittelmeerraum abspielen. Die Zahlen von hunderten und tausenden Toten, deren Namen und Geschichten wohl niemals bekannt werden, machen uns fassungslos. In unserer Arbeit konzentrieren wir uns darauf mit Menschen Entwicklungschancen zu erarbeiten. Flucht ist ein dramatisches Anzeichen dafür, dass sich Chancen für die Menschen in ihrer Heimat verengen. Dies entspricht nicht unserer Vision einer gerechteren Welt. 

Wir fordern die Verantwortlichen der europäischen Grenz- und Asylpolitik dazu auf, als ersten Schritt die Flüchtlinge im Mittelmeer zu unterstützen und einen menschlichen Umgang mit Schutzsuchenden zu pflegen. Lasst uns daher gemeinsam die Petition Gegen Unrechthttp://www.gegenunrecht.at/ unterzeichnen. 

Anschließend müssen sich alle Akteur/innen aus Politik und Wirtschaft für stärkere globale Entwicklungschancen einsetzen. Das Böll Institut ruft treffend dazu auf, uns bewusst zu werden, "dass ein Großteil der Fluchtursachen nicht in den Ländern des Südens liegt, sondern in Europa: Wegen Überfischung und Landgrabbing sehen immer mehr Menschen Beispielsweise im Senegal keine Perspektive mehr..." Wenn wir oder Politiker/innen also etwas gegen die Ursachen von Massenmigration und Flucht tun wollen, dann müssen wir endlich damit aufhören durch unsere Politik, Wirtschaft und unser Konsumverhalten diese Ursachen noch weiter zu verschlimmern.  
Zur weiterführenden Auseinandersetzung mit den Hintergründen von Flucht: 
http://www.boell.de/de/2015/04/07/wir-sind-hier-weil-ihr-unsere-laender-zerstoert

Foto. www.gegen-unrecht.atFoto: www.gegen-unrecht.at