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Tipps für die Gestaltung einer Geisterparty

Viele Kinder finden Aktionen rund um das Thema „Geister“ spannend oder sind selbst schon einmal herumgegeistert. Für das Thema „Geistern“ am Lager gelten natürlich dieselben Kriterien, wie auch für alle anderen Programmpunkte (am Abend), d.h. "Geistern" am Lager ist nur dann vertretbar, wenn das spannende, "kribblige" und lustige Miteinander im Vordergrund steht. Keinesfalls darf dadurch Angst erzeugt werden, "Späße" dürfen nicht auf Kosten von anderen gemacht oder Kinder durch andere Kinder oder Gruppenleiter/innen erschreckt werden!
Hier findest du einige Ideen, wie eine Geisterparty den Bedürfnissen der Kinder entsprechend gestaltet werden kann:

Die Geisterparty

Die Geister kleiden sich ein…

Die Kinder können sich gemeinsam mit Gruppenleiter/innen in kleinen Gruppen vorbereiten. Sie überlegen, welche Geister sie sein wollen, verkleiden und schminken sich, probieren verschiedene "Geisterheuler" aus usw. Einige Ideen für Geister-Typen:

  •  "Glucksgeister" - singen statt zu reden und kichern oft dabei
  • "Amöbengeister" - stecken gemeinsam unter einem großen Tuch mit vielen Augenlöchern
  • "Wiesengeister" - halten sich hauptsächlich im Freien auf
  • "Hausgeister" – halten sich meist im Haus auf
  • "Blinker" - schwirren mit Taschenlampen herum
  • "Hüpfgeister" – bewegen sich hauptsächlich hüpfend vorwärts

Die Begrüßung der Geistergruppen

Wenn alle Geistergruppen fertig sind, werden sie von einem/r Gruppenleiter/in begrüßt, der/die die Rolle des/der Zeremonienmeisters/in übernimmt (natürlich auch ein Geist). Dann stellen sich alle Geistergruppen vor und erklären oder zeigen ihre Besonderheit vor.

Heulkonzert & Geistertänze

Während der Geisterparty könnt ihr z.B. folgende Dinge gemeinsam ausprobieren:

  • Ein großes Heulkonzert machen: Ein/e Person dirigiert die heulenden Geistergruppen und zeigt an, welche Gruppe gerade lauter, leiser usw. heulen soll.
  • Zu geisterhaft-lustiger Musik tanzen: Besonders schräge oder lustige Musik kann zum Tanzen anregen. Ein/e Gruppenleiter/in kann am Beginn als Anregung witzige Bewegungen vorzeigen.
  • Einen Geistertanz lernen: Gemeinsam kann ein Gruppentanz (z.B. von der Gruppentanz-CD) einstudiert werden.
  • Verschiedene Spiele aus der Spielemappe spielen: Viele Spiele bekommen dadurch, dass die Kinder in die Rolle von Geistern schlüpfen, noch mal einen besonderen Reiz. (Die Spielemappe ist im Jungscharbüro und im Jungscharshop erhältlich.)

„Geistern“ im und ums Haus

Nach dem gemeinsamen Spielen und Tanzen (oder als Mittelteil) schwärmen alle aus und geistern im und rund ums Haus. Wichtig ist, dass kein Kind ins Freie gehen muss, das das nicht möchte. Die Räume können für die Geisterparty abgedunkelt werden, es sollte aber so hell sein, dass die Kinder sich sicher fortbewegen können und keine gruselige Stimmung aufkommt!
Manchen Kindern macht dieser Teil des „Geisterns“ vielleicht keinen Spaß. Die Kinder, die nicht mitgeistern wollen, können sich mit einem/r Gruppenleiter/in in einen gemütlichen, hell erleuchteten Raum mit einigen lustigen (Brett-) Spielen zurückziehen.

Die Geisterjause

Zwischendurch oder am Ende des „Geisterns“ können sich die Kinder zur abendlichen Geisterjause treffen mit giftgrünem Kuchen, blauem Pudding oder orangefarbener Milch (mit Lebensmittelfarbe gefärbt).

Viele weitere Spiele findest du in den Lagerbehelfen 1-3, die im Jungscharshop erhältlich sind...

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