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Tiere, von denen wir bis jetzt nichts wussten

ein Nachtstationenspiel

Grundidee

Bei diesem Nachtstationenspiel sollen die Kinder verschiedene „Tiere“ kennen lernen und spannende Dinge innerhalb einer Rahmenhandlung erleben können, die stark auf Wortspielen aufbaut.

Ablauf

Die Kinder besuchen in Gruppen entlang eines vorgegebenen Weges verschiedene Stationen.

Einleitung

Ein/e Gruppenleiter/in begrüßt als Wissenschafter/in die Kinder und erzählt ihnen, dass eine Gruppe Biolog/innen in den (hier den Lagerort einsetzen) Wald aufgebrochen ist, weil da „Tiere“ anzutreffen sind, die bis jetzt noch niemand gesehen hat. Diese wollen sie erforschen. Den Kindern bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, diese Forscher/innen zu besuchen und die „Tiere“ kennen zu lernen.

Im Anschluss daran teilen sich die Kinder in Gruppen auf. Idealerweise wird jede Gruppe von einem/r Gruppenleiter/in begleitet. Entweder gehen die Gruppen einen Weg entlang, dann werden sie in einem Abstand von 5 bis 10 Minuten weggeschickt, oder sie gehen im Kreis von einem Mittelpunkt aus, dann können alle Gruppen gleichzeitig zu verschiedenen Stationen aufbrechen.

Die Stationen

Bei jeder Station treffen die Kinder auf eine/n Wissenschafter/in, der/die den Kinder zuerst eine Geschichte zum jeweiligen Tier erzählt und bei dem/der die Kinder dann eine Aufgabe lösen.

Die Tickkade:

Material: 10 Eieruhren oder Wecker, die laut ticken
Spielgeschichte: Dieses Tier ist ein naher Verwandter der Zikaden. Sie sind dem/der Forscher/in leider ausgekommen und sollen nun von den Kindern gesucht und wieder eingefangen werden. Man erkennt sie an ihrem leisen Ticken. Beginnen sie zu schreien, müssen sie schnell gefunden werden, weil man auch Tickkaden nicht lange schreien lassen soll.
Was es zu tun gibt: Ca. 10 Eieruhren werden aufgezogen (Zeit: ca. 5 Minuten) und in einem kleinen, klar abgegrenzten Gebiet versteckt. Die Kinder sollen alle Eieruhren finden.

Die Laserwürmchen:

Material: 1 Laserpointer (es funktioniert auch mit einer Taschenlampe), 8 Spiegel, 1 weißes Blatt Papier
Spielgeschichte: Dies ist eine seltene Art, bei der das Weibchen Laserlicht aussendet, um Männchen anzulocken. In diesem Fall sitzt das Weibchen so im Wald, dass das Männchen es nicht finden kann. Wir wollen dem Männchen helfen und das Licht so umleiten, dass das Männchen erkennen kann, wo das Weibchen sitzt.
Was es zu tun gibt: Der/die Gruppenleiter/in setzt sich mit einem Laserpointer in den Wald und leuchtet in eine Richtung. In einiger Entfernung hinter dem/der Gruppenleiter/in hängt ein Blatt Papier mit einem aufgemalten Laserwürmchen (dem Männchen). Die Kinder sollen mit Hilfe von Spiegeln das Licht des Laserpointers so umlenken, dass es das Männchen erreicht.

Das Laby-Rind:

Material: schwarze Wolle, für jedes Kind eine Kleinigkeit
Spielgeschichte: Das Laby-Rind ist ein nachtaktives Wesen, das durch den Wald streift und ausschließlich Nachtschattengewächse frisst. Sein Bau besteht aus einem weit verzweigten Stollensystem. Diesen Bau können die Kinder nun erforschen.
Was es zu tun gibt: Aus schwarzer Wolle ist zwischen den Bäumen ein Labyrinth gespannt. In der Mitte befindet sich eine Kleinigkeit für jedes Kind.

Die Ü-Bichte aus der Familie der Paarbrüter:

Material: Schüttelmemory mit 24 Dingen, 12 "Nester" (z.B. kleine Schachteln)
Spielgeschichte: Diese spezielle Vogelart brütet immer zwei Eier aus, die nur dann überleben, wenn sie zu zweit und als Geschwister ausgebrütet werden. Leider sind dem/der Forscher/in die Eier durcheinander gekommen. Die Kinder sollen mittels schütteln (daran erkennt man die Familien) versuchen, die Nester wieder richtig zu füllen
Was es zu tun gibt: Jeweils 2 Überraschungseier sind gleich gefüllt, z.B. mit Reis, Mehl, Nägeln, Steinen, Wasser,... Diese sollen geschüttelt und die Paare dann in Nester sortiert werden.

Die Stofftiere:

Material: 12 Stofftiere, Bestimmungsbögen, Stifte
Spielgeschichte: Hier ist gleich ein ganzes Gebiet mit einer Vielzahl neuer Arten (den Stofftieren), die alle noch keine Namen haben.
Was es zu tun gibt: Stofftiere im Wald suchen, diese mittels Bestimmungsbögen (Wie sieht das Tier aus? Wo lebt es? Was frisst es?...) kategorisieren und einen Namen für das Tier erfinden.

Die Lackaffen:

Material: Lackaffen aus Naturpapier, verschiedenfarbiges Papier
Spielgeschichte: Diese nachtaktiven Tiere schaffen es durch das Verändern der Farbe, die Forscher/innen zu täuschen. Sie wirken nämlich so, als wenn sie nicht dort wären, wo sie sind.
Was es zu tun gibt: Lackaffen (= Tiere aus verschiedenfarbigem Papier) werden in unterschiedlichen Abständen im Wald aufgehängt (aber nicht zu weit weg, sonst sieht man sie nicht mehr). Es soll geraten werden, in welcher Reihenfolge die Affen hängen. Man kann auch noch ihre Farben bestimmen.

Die Tiere, die´s gar nicht gibt:

Spielgeschichte: Eine/r der Forscher/innen ist ein/e Betrüger/in, der/die den Kindern Fälschungen präsentiert. Die Kinder sollen ihm/ihr dabei helfen zu überlegen, was denn das sein könnte, wenn es Teil eines Tieres wäre.
Was es zu tun gibt: Verschiedene Dinge werden in Socken oder in eine Tastschachtel (die Kinder können den Deckel öffnen und hineinschauen) gesteckt und mit einem Schild versehen. Die Kinder sollen tasten und überlegen, was es denn noch sein könnte, z.B:
Rinde: Haut eines Dinosauriers
Moos: Haarbüschel eines Mammuts
Bockerl: Eier eines Stachelschweines
Tannennadeln: Bartstoppel eine Igels
Blätter: getrocknete Schuppen von Nessie   

Heimkehr

Die Gruppen kehren ins Lagerquartier zurück. Dort können sie bei einer Runde Tee oder Saft über ihre Erlebnisse plaudern. 

Viele weitere Spiele findest du in den Lagerbehelfen 1-3, die im Jungscharshop erhältlich sind...

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