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Hin- und Rückreise

 

Mit der Bahn

Die Bahn ist nicht umsonst gerade bei Gruppenreisen ein beliebtes Verkehrsmittel - es geht schnell und man hat obendrein die besten Möglichkeiten zur Gestaltung der gemeinsamen Reise. Die österreichischen Bundesbahnen bieten unter den Titel "Sonderfahrten" ermäßigte Angebote für Gruppen:

"Egal ob eine Gruppe aus 5 oder 300 Personen besteht, die Bahn und/oder der BahnBus bringen Sie an Ihre Reiseziel. Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie die - bis zu 70% - ermäßigten Fahrpreise."

Adressen von Personen bei der ÖBB, die euch beraten findet ihr hier...

Mit dem Bus

Die Benutzung eines eigens bestellten Reisebusses ist ohne Zweifel gerade für größere Gruppen sehr bequem. Der Bus fährt direkt vom Heimatort zum Ausflugsziel bzw. Lagerquartier - das lästige Umsteigen fällt also weg. Auch kann der Bus direkt von der Pfarrkirche oder vom Pfarrheim abfahren. Das ist sicherlich weniger umständlich und unübersichtlich als ein Treffpunkt auf einem großen Bahnhof.

Allerdings ist die Busfahrt besonders bei weiteren Strecken im Vergleich zur Bahngruppenreise doch erheblich teurer (wegen der ungenutzten Rückfahrt des leeren Busses). Es ist auch schwer, allgemeine Richtlinien für die Kosten von Reisebussen anzuführen, da die einzelnen Unternehmen diese meistens aus einer Fülle von Faktoren (Größe und Ausstattung des Busses, Kilometer, Strecke, Arbeitszeit des Chauffeurs, Saison, ...) für jede Fahrt individuell berechnen.

Aufgrund der oft großen Preisunterschiede ist es auf alle Fälle wichtig, mehrere Firmen zu kontaktieren und die erstellten Kostenvoranschläge zu vergleichen. Es ist auch ratsam, immer wieder mit einem Unternehmen zu fahren, mit dem man bereits einmal mit Zufriedenheit einen Ausflug oder ein Lager bestritten hat. Dieser Status der ”Stammkundschaft” bringt meist bevorzugte Behandlung und vor allem Prozente.

ÖBB und Post übernehmen mit ihren Bussen auch Gruppenreisen. Es ist besonders günstig, mit einem ”verstärkten Linienbus” zu fahren. Hier wird der Gruppe, die eigentlich eine fahrplanmäßige Linienfahrt benutzt, aufgrund ihrer Anzahl und der vorherigen Reservierung ein eigener Bus zur Verfügung gestellt.

Mit dem Auto

Das gemeinsame Fortfahren mit Privatautos ist insbesondere bei kleineren Gruppen (4 - 5 Autos) unkompliziert und praktisch. Meist bieten sich auch die Eltern der mitfahrenden Kinder gerne an, mit ihrem PKW bei einem Jungscharausflug oder -lager auszuhelfen. Es ist aber ratsam, die Erziehungsberechtigten der übrigen Kinder genau über die geplante Autofahrt zu informieren; gerade bei jüngeren Kindern ist das Mitfahren in fremden Autos von Seiten der Eltern her oftmals mit Angstmomenten und Sorge verbunden und so haben sie durchaus ein Recht zu erfahren, wem sie ihr Kind bei der bevorstehenden Gruppenfahrt anvertrauen.

In Österreich bietet die Kfz-Haftpflichtversicherung mit ihrer Mindestversicherungssumme von 700.000 € für den Fahrzeuglenker eine an und für sich ausreichende Deckung. Personen, die mit ihrem Auto jedoch regelmäßig oder öfter fremde Personen, insbesondere Kinder, befördern, ist jedoch wegen des erhöhten Risikos ein darüber hinausgehender Versicherungsschutz anzuraten. Möglich sind hier grundsätzlich der Abschluß einer zusätzlichen Insassenunfallversicherung. Diese kann man nur dort abschließen, wo das Auto bereits versichert ist und kostet für ein Jahr ca. 70 €.

Das Auto als Ergänzung zu Bahn und Bus

Auch wenn die Gruppe mit Bahn oder Bus zum Lagerquartier gelangt, ist es dennoch ratsam, ein Auto am Lager mitzuhaben:

Einerseits für den täglichen Einkauf, andererseits für Arztbesuche und andere Notfälle. Außerdem läßt sich mit dem Auto Material zum Lagerort transportieren, das in der Bahn nur umständlich mitzunehmen oder sehr zerbrechlich bzw. wertvoll wäre.

Dieses Auto sollte natürlich wie oben angeführt versichert sein.

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