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Konfliktgespräche bei Besprechungen

Konflikte im Team bekommen die Kinder unweigerlich mit, sie spüren die Spannungen, die durch solche Konflikte entstehen. Die Situation wird also nicht nur für die Gruppenleiterinnen selbst unangenehm, sondern auch für die Kinder, die Stimmung am Lager wird getrübt.

Es ist also in jedem Fall besser, sich der Sache zu stellen und den Konflikt auszutragen: Besser eine kurze Nacht als viele ”versaute” Tage. Fest steht jedenfalls, daß man sich nicht ”lieben” muß, um gut miteinander arbeiten zu können. Dennoch schafft ein fairer Umgang miteinander eine bessere Atmosphäre.

Es kann aber auch einiges getan werden, um Konflikte rechtzeitig aufzudecken und damit zu verhindern, daß sie die Atmosphäre am Lager tagelang vergiften. Mögliche Methoden sind:

Stimmungsbild

Regelmäßig zu Beginn der allabendlichen Team-Besprechung wird ein Stimmungsbild erhoben. Auf einer Skala von ”Mir geht´s heut ganz ausgezeichnet!” bis hin zu ”Ich fühl mich saumies!” plazieren die Gruppenleiterinnen Fähnchen mit ihren Namen. Wer will, kann noch etwas dazu sagen. An Stelle einer derartigen ”beschrifteten” Skala kann auch z.B. ein großes Thermometer oder ein Viel-Farben-Bild verwendet werden.

Wutzettel

Wen sich ein/e GruppenleiterIn über etwas ärgert, kann sie das auf einen Wutzettel schreiben und diesen Wutzettel in die Wutkiste einwerfen. Zu Beginn der allabendlichen Team-Besprechung wird diese Kiste entleert und die einzelnen Zettel werden vorgelesen. Wer will, kann noch etwas dazu sagen.

Klagemauer

An einem Ort, den alle GruppenleiterInnen frequentieren und an dem die Kinder nicht vorbeikommen, gibt es eine Klagemauer: Packpapier an der Wand, auf dem jede Gruppenleiterin notieren kann, was sie ärgert, wütend, traurig macht,… . Zu Beginn der allabendlichen Team-Besprechung wird ein Blick auf die Klagemauer geworfen.

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