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Besprechungen im Lagerteam

Für die Besprechungssitzungen in der Vorbereitung auf das Lager gelten die gleichen Anforderungen wie für jede andere Sitzung (Einladung, Tagesordnung, Gesprächsleitung und -kultur, Protokollierung, etc.).

Wir schlagen folgende Reihenfolge für die Besprechungsinhalte (mit einem ungefähren Zeitplan, der von monatlichen Besprechungen ausgeht) vor:

  • Herbst: Organisatorische Rahmenbedingungen (Termin, Haus/Zelte, Verpflegung, Zusammensetzung des Lagerteams, ...)
  • Jänner: Ziele des Lagers
  • Februar: Stil und Alltagsgestaltung
  • März: Grobe Programmplanung
  • März bis Juni: Detaillierte Programmplanung (evt. auch in Untergruppen)
  • Juni: Programmcheck

Um sich über die Geschehnisse auf dem Lager auszutauschen bzw. den Ablauf der kommenden Programmpunkte noch einmal zu klären, sind während des Lagers tägliche Teambesprechungen notwendig. Diese können evt. in der Mittagspause (aber da müssen zumindest einige Gruppenleiterinnen bei den Kindern sein), am besten aber am Abend, wenn (zumindest die meisten) Kinder im Bett sind, stattfinden.

Da der Abend (oder besser gesagt die Nacht) auch jene Zeit ist, in der die Gruppenleiterinnen entspannen/schlafen wollen oder noch mit anderen tratschen, blödeln, etc., sollte schon vor dem Lager geklärt werden, wie diese Besprechungen ablaufen, damit es dann nicht zu Konflikten kommt.

Ausgemacht werden sollte, ob zuerst gearbeitet wird und dann „Freizeit“ ist oder ob auch schon während der Besprechung Anekdoten ausgetauscht werden können, abgeschweift, etc. werden kann. Weiters: Gibt es einen fixen Endzeitpunkt? Gibt es während der Besprechung etwas zum Essen/Trinken oder erst danach (Was wiegt schwerer: störende Kaugeräusche und Essenholaktionen oder fehlende Konzentration aufgrund von Hunger?) Wer ist zuständig, wenn Kinder etwas brauchen oder wenn man mal kurz nachschauen (-hören) will und was passiert, während eine weg ist - wird weitergearbeitet oder gewartet?

Punkte für die täglichen Besprechungen:

  • Ablauf des Tages nachbesprechen
  • Spezielle Vorkommnisse
  • Besonderheiten bei Kindern
  • Reflexion der Lagerstimmung unter den Kindern
  • Nächsten Tag durchchecken
  • Persönliches Befinden der Gruppenleiterinnen

Weiters sollten etwa alle drei Tage alle Kinder „besprochen“ werden. D.h. es wird ausgetauscht, was das jeweilige Kind so macht, überlegt, wie es ihr geht, etc. Das ist dafür wichtig, damit nicht ein Kind „durch den Rost fällt“ und man gar nicht bemerkt, daß es ihr eigentlich nicht gar nicht gut geht, weil sie nicht besonders auffällt. Um das zu vermeiden, ist es außerdem recht günstig, daß sich das Team die Kinder „aufteilt“, d.h. daß jede Gruppenleiterin einige Kinder während des Lagers speziell im Auge hat.

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