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Workshops

Handpuppen und Marionetten

Handpuppen sind Figuren, deren Körper dadurch entsteht, dass man einen Teil der Puppe über die Hand stülpt. Dafür genügt es im einfachsten Fall schon, im Pullover, den man gerade anhat, mit der Hand in den Ärmel zurückzuschlüpfen, den Rand als Maul hineinzuziehen und mit der so entstandenen Puppe zu sprechen.
Marionetten sind Figuren, die an mehreren Fäden hängen. Der/die Spieler/in bewegt die Glieder der Puppe, indem er/sie von oben die Fäden zieht.

Sockenpuppen

Material:alte Socken, Karton, Stoff, Knöpfe o.Ä. für die Augen, evtl. Karton und Stoff für das Maul, Wolle etc. zur Verzierung

Anleitung:
Sehr einfache, aber höchst bewegliche Handpuppen mit großartigen Mimikmöglichkeiten können aus Socken gemacht werden.
Man schlüpft mit der Hand in den Socken hinein und stülpt das Zehenende nach innen. In den unteren Teil des dadurch entstehenden Mauls wird der Daumen gesteckt, in den oberen die anderen vier Finger. Es ist auch möglich, ein Karton- oder Stoffstück in das entstandene Maul zu kleben, damit dieses besser hält.
Ein wichtiger Teil aller Puppen sind die Augen: Für die Sockenpuppen können als Augen z.B. Knöpfe angenäht oder Karton- oder Stoffstücke aufgeklebt werden. Zusätzlich können Wolle, Stoff usw. als Haare, Flügel, Hüte oder andere Verzierung eingesetzt werden.

Musikinstrumente herstellen

Panflöte

Material: fünf Röhrchen (Schilfrohr, Bambus oder Plastik, z.B. glatt abgesägte Hüllen von Filzstiften), Holz, Kork (oder Filzstiftenden), Schnur oder Bast

Anleitung:
Wenn für die Flöten Schilfrohr oder Bambus verwendet wird, müssen die Röhrchen von innen mit einer Rundfeile geglättet werden. Die Röhrchen werden in verschiedener Länge abgeschnitten und am unteren Ende mit einem Pfropfen aus Holz oder Kork (oder mit den hinteren Enden der Filzstifte) luftdicht abgeschlossen. Durch Verschieben der Pfropfen kann jedes Röhrchen für sich gestimmt werden.
Zum Schluss werden die Röhrchen mit Schnur oder Bast so zusammengebunden, dass sie nebeneinander stehen. Die Öffnungen, in die geblasen wird, müssen alle auf gleicher Höhe liegen. Achtet darauf, dass an den Öffnungen keine Späne o.Ä. wegstehen, an denen man sich weh tun kann.
Zum Spielen bläst man Luft über den Rand der Röhrchen. Die Oberlippe wird dabei etwas über den Rand des Röhrchens gelegt.

Batiken

Material:

  • Batikfarben, pro Farbe ein Kübel (Achtung! Keine Küchengefäße verwenden, da die Farbe nicht mehr ganz herausgeht.)
  • weiße T-Shirts (Wenn ihr den Kindern anbieten wollt, T-Shirts zu batiken, dann schreibt das am besten auf die Liste der Dinge, die die Kinder aufs Lager mitnehmen sollen. So hat dann jedes Kind ein passendes Leibchen zum Färben!)
  • weiße Tücher für diejenigen, die doch kein T-Shirt mithaben, zuerst üben wollen oder mehr als einmal färben wollen
  • Mullbinden, Spagat, Kluppen, Stoffstreifen, Scheren
  • evtl. Essig

Anleitung:
Die Farblösungen laut Packungsvorschrift vorbereiten und jede Farbe in einen Kübel füllen. Ein Schuss Essig in der Farblösung erhöht die Farbbeständigkeit.

Abbinden: Das Prinzip des Batikens besteht darin, dass vor dem Färben Teile des Stoffes so fest abgebunden werden, dass die Farbe nicht überall hingelangen kann. So entstehen je nach Art des Abbindens verschiedene Muster. (Achtung! Vor allem bei Verwendung von Spagat müssen die Stellen fest und breit umwickelt werden!) Wenn man beispielsweise Stoffzipfel abbindet, entstehen Kreise. Unregelmäßigere Gebilde erhält man, wenn man in den Stoff feste Knoten macht. Man kann den Stoff auch fest zusammenfalten und dann zusammenbinden oder Kluppen anbringen. Experimentiert einfach drauf los!
Färben: Nachdem mehrere Stellen abgebunden wurden, taucht man den Stoff in die hellste Farbe, die man verwenden möchte. Dann kann man weitere Stellen abbinden, ohne die vorigen Abbindungen zu lösen, und färbt mit der nächst dünkleren Farbe Teile des T-Shirts oder das ganze Shirt. Es ist nicht sinnvoll, mehr als dreimal übereinander zu färben, weil dann meist undefinierbare Mischfarben entstehen.
Zwischen den verschiedenen Färbedurchgängen sollten die Stoffe jedesmal gut ausgewaschen werden, damit die Farblösungen in den Kübeln möglichst sauber bleiben.

Fertigstellung: Abbindungen lösen bzw. aufschneiden (vorsichtig, damit keine Löcher in den Stoff geschnitten werden), den Stoff noch einmal ausspülen und trocknen lassen.
Die gefärbte T-Shirts, Stoffe usw. sollten immer extra gewaschen werden, da sie ausfärben können!

Gipsmasken

Material: ipsrollen (in der Apotheke erhältlich), ein paar alte tiefe Teller, alte Hemden, Küchenrolle, Schere, Fettcreme, evtl. Seidenpapier, Kleister, Malfarben (am besten Plakafarben), Gummi

Anleitung:
Die Gipsrollen werden über einem Teller in verschieden breite Streifen geschnitten (2-4 cm). (Der Gips, der herunter fällt, ergibt mit Wasser vermischt einen guten Brei, den man zum Verschmieren der Lücken verwenden kann.) In einen anderen Teller wird etwas Wasser geschüttet und einige Gipsstreifen werden darin eingeweicht.
Die Person, die die Maske erhält, sollte ein altes Hemd anziehen, die Haare mit einem Tuch zurückbinden und das Gesicht (auch die Augenbrauen) dick mit Fettcreme einschmieren.
Nun werden die nassen Gipsstreifen in mehreren Schichten übereinander aufgelegt (am besten auf der Stirn beginnen). Augen und Nasenlöcher bleiben frei. Panostusyhden pelikierroksen hinta eli kokonaispanos on valittujen linjojen määrä kerrottuna linjapanoksella, jos jatkat supermetertilassa, sinun pitäisi valita kahdesta arvoista täyty valita kruuna tai klaava netissä, ei sitä juuri jää kaipaamaankaan.

Tipps:

  • Die Streifen nicht immer nur in eine Richtung legen!
  • Du solltest aufpassen, dass die Maske an den Rändern nicht zu dünn wird.
  • Immer Küchenrolle bereithalten, falls etwas von der gipsigen Flüssigkeit in die Augen oder die Ohren zu rinnen droht!

Fertigstellung:
Wenn die Maske vollendet ist, sollte sie am Gesicht noch ein wenig trocknen. Dann kann die Person mit der Maske langsam mit „Gesichtsgymnastik“ beginnen (Stirnrunzeln, Mund und Wangen bewegen, etc.) und vorsichtig die Maske abgehoben werden.
Wenn die Maske getrocknet ist (je nach Dicke ca. 1-2 Tage) kann sie auch noch mit Seidenpapier beklebt und/oder bemalt werden. Mit einem Handbohrer kann in Ohrenhöhe je ein Loch gebohrt und ein Gummi eingezogen werden.

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