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Elternabend: Die Jungschar stellt sich vor

Cover Handbuch zur Jungschararbeit

Die Jungschar stellt sich bei einem Elternabend vor, zum Beispiel im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion. Die Präsentation kann aber auch im Rahmen eines Gottesdienstes gestaltet werden. Das Gespräch dazu könnte dann beim Pfarrkaffee stattfinden.

Die beste Unterlage für eine Präsentation der Jungschar ist das Handbuch für Jungschararbeit ”In der Mitte sind die Kinder”, mit dem Ihr Euch inhaltlich vorbereiten solltet.Es wird ein großes Transparent aufgehängt mit der Aufschrift:

"In der Mitte sind die Kinder"

Das "Handbuch Jungschararbeit" ist erhältlich im Jungscharshop...Für die Präsentation sind mindestens vier Personen nötig. Dieses Modell ist in drei Schritte gegliedert. Entweder führt ihr alle drei in der angegebenen Reihenfolge durch, oder ihr entschließt Euch, nur den ersten oder den ersten und zweiten oder den ersten und dritten Schritt zu gestalten. Das müßt Ihr je nach Euren Wünschen und den zeitlichen Möglichkeiten, die Euch zur Verfügung stehen, entscheiden.

Durchgehendes Prinzip: Vier Personen (am besten GruppenleiterInnen, es können aber auch der/die PastoralassistentIn oder der Pfarrer mitmachen - Hauptsache, sie identifizieren sich mit der Jungschar) sind als Sandwich-Personen hergerichtet:

Die Kartonmäntel können nach der Präsentationssphase als Info-Stände eingesetzt werden. Entweder ist die jeweilige Botschaft direkt auf den Karton geschrieben, oder aber einzelne Klein-Plakate sind so angebracht, daß sie nach der jeweiligen Präsentation auf ein großes Packpapier oder auf eine Pinwand gehängt werden.

Schritt 1: WAS DIE JUNGSCHAR WILL

Die vier Sandwiches (SW) treten der Reihe nach auf, wobei jeder Sandwich seine Botschaft laut und deutlich in der Raum “ruft“.

  • SW 1: „Die Jungschar will Kinder als Personen ernst nehmen.“
  • SW 2: „Die Jungschar will Kindern neue Erfahrungen mit Gott und der Welt zuteil werden lassen.“
  • SW 3: „Die Jungschar will Kindern Raum bieten für soziale Erfahrungen.“
  • SW 4: „Die Jungschar will Kinder zum Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten anregen.“

Danach sagt jeder SW 2-3 Sätze zur Erläuterung seiner Botschaft. (siehe Handbuch Seite 21, 33, 47 und 61). Dazu sollte jeweils ein konkretes Beispiel aus Eurer Praxis in der Pfarre erzählt werden, etwas, das in einer Gruppe oder am Lager schon vorgekommen ist oder ein bestimmtes Vorhaben für die nächste Zeit.

Rückfragen können die Eltern an die/den entsprechende/n Sandwich-TrägerIn richten. Es ist also nicht nötig, daß jede bzw. jeder zu allen Punkten ausführlich Stellung nehmen können muß. Für das, was man jeweils selbst vorstellt, sollte man jedoch wirklich gut vorbereitet sein. Besser ist es, etwas mehr zu wissen, als man gleich sagen will, damit man immer noch neue Antworten geben kann.

Schritt 2: WAS UNS WICHTIG IST

In der zweiten Runde habt ihr folgende Sandwich-Botschaften (siehe Handbuch Seite 9):

  • SW 1: „Wir haben Platz für persönliche Begegnungen.“
  • SW 2: „Wir achten auf ein demokratisches Miteinander.“
  • SW 3: „Wir sind in unserer Freizeit aktiv.“
  • SW 4: „Wir setzen auf begleitende Bildung.“

Die Vorgangsweise ist genauso wie bei Schritt eins.

Schritt 3: JUNGSCHAR IST ABER NOCH MEHR ...

In der dritten Runde (siehe auch Handbuch Seite 8) ist auf dem ersten Sandwich ein großes Jungscharzeichen abgebildet, darunter steht: „Jungschar auf Pfarr-, Diözesan- und Bundesebene ist...“

  • SW 1: „Jungschar ist Lebensraum für Kinder”
  • SW 2: „Jungschar ist Kirche mit Kindern.“
  • SW 3: „Jungschar ist Lobby im Interesse von Kindern.“
  • SW 4: „Jungschar ist Hilfe getragen von Kindern.“

Wenn Ihr alle drei Schritte durchführt, dann eröffnet das allgemeine Gespräch erst nach Beendigung der gesamten Präsentation. Wenn ihr noch ein Stück mehr Arbeit antun möchtet, um die Eltern noch besser ansprechen zu können, dann bereitet für jede Botschaft ein Dia vor, das zeitgleich mit der Präsentation der Botschaft an die Wand projiziert wird. Eine Fundgrube dafür sind sicher Eure Jungscharlager-Bilder.

Wichtig ist, daß Ihr nicht einfach „eine Rolle“ spielt. Jede/r Mitwirkende der Präsentation soll jeweils das in der Erläuterung sagen, was er oder sie selbst wirklich meint. Nur so werdet Ihr auch sicher überzeugend wirken.

Weitere Ideen und Tips zur Gestaltung von Elternabenden:

  • Bei einem Elternabend ist auch die Gestaltung des Rahmens wichtig. Wenn es etwas zu essen und zu trinken gibt, dann bringt das eine lockere Atmosphäre und erleichtert die Kommunikation. Das ist besonders wichtig, wenn die Eltern auch zum Gespräch untereinander angeregt werden sollen.
  • Für Vorbereitungs- oder Präsentationsaufgaben können auch Eltern angesprochen werden. Es gibt immer wieder einige Eltern, die froh sind, wenn sie helfen können und die euch eine Menge Arbeit abnehmen können.
  • Ein Elternabend ist auch eine gute Gelegenheit, die (neuen) GruppenleiterInnen vorzustellen.
  • Wenn Ihr einen Elternabend mit den Jungscharkindern gemeinsam gestalten möchtet, dann können diese bei diversen Präsentationen in Form von Spielen, Sketches, Rollenspielen, Liedern, Tänzen etc. mitwirken.

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