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Das Arbeiten mit den Kindern ist viel schwieriger geworden als früher !

„Schwieriger“ – nein. „Herausfordernder“ – ja. Mädchen und Buben zeigen heute Selbstbewusstsein und fordern Autonomie. Das macht Erziehungs- und Bildungsarbeit sicher anstrengender. Wenn bei den Kindern der Eindruck entsteht, es wird „fad“, oder die Erwachsenen muten ihnen Dinge zu, die „doof“ sind – dann wehren sie sich.
Oft zu Recht.

Um so mehr im Rahmen der Jungschararbeit, wo es ja für die/den Einzelne/n keine Verpflichtung gibt mitzumachen – wie z.B. in der Schule. Dort muss man auch ein uninteressantes Programm über sich ergehen lassen, weil man schlussendlich ein Zeugnis braucht. In der Jungschar gibt es diese Abhängigkeiten nicht. Das mag mitunter zu etwas Durcheinander führen, wenn z.B. 15 Buben und Mädchen gleichzeitig ihre Bedürfnisse und individuellen
Interessenslagen erfüllt sehen wollen und das auch noch lautstark von den Gruppenleiter/innen einfordern.

Ein wichtiger Grund dafür, als Gruppenleiter/in regelmäßig Aus- und Weiterbildungsangebote in Anspruch zu nehmen, kontinuierlich die eigene Arbeit im Team durch zu besprechen und das eigene Handlungsrepertoire für ein differenzierendes Arbeiten in der Gruppe zu erweitern. Dafür gibt es übrigens jede Menge Beratung und Fortbildung seitens der Diözesanbüros der Kath. Jungschar.