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Kirche hat halt heutzutage ein schlechtes Image!

Also mal ehrlich – nicht immer ist der Papst daran schuld, dass die Jungschararbeit in der Pfarre nicht funktioniert. Die meisten Probleme sind schon hausgemacht: Predigten, die an den Lebensfragen der Menschen vorbeigehen, Liturgien, die wenig Feierstimmung aufkommen lassen, fehlende Begegnungsangebote, uninteressante Gruppenprogramme, lustlose, unverlässliche Funktionär/innen, nichtfunktionierende Informationsweitergabe, ein selbstbezogenes Pfarrteam … Derartiges führt dazu, dass auch der loyalste Christenmensch irgendwann den Staub von seinen Schuhen schüttelt und das Weite sucht.

Pastoral – die Praxis der Kirche – und in diesem Sinn eben auch Kinderpastoral ist in erster Linie als „Heils-Dienst“ an den Menschen, an den Mädchen und Buben zu verstehen. Nun ist „Heil“ etwas, das man nur schwer für andere definieren kann, sondern viel mehr gemeinsam mit ihnen benennen muss.
Insofern besteht der pastorale Dienst der Pfarre darin, auf die konkreten Menschen, die hier leben und arbeiten, zuzugehen, sich ihre Bedarfslagen zu vergegenwärtigen und danach entsprechende Angebote zu setzen, die den Frauen und Männern, den Mädchen und Buben, den Familien und den Alleinstehenden … eine wirkliche Hilfe sind, das Leben ein Stück besser zu bewältigen – also im guten Sinn des Wortes „heilsam“ für die Menschen sind. Dort wo Kirche die „Not“ von Menschen sieht, sie ernst nimmt und ihr Tun darauf ausrichtet, wird sie Zulauf haben.