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Die Kinder bringen von zu Hause kein religiöses Interesse mit!

Stimmt nicht. Mädchen und Buben sind neugierig. Sie haben ganz viele Fragen – an uns Erwachsene, an die Welt, an das Leben. Und sie machen sich ihre eigenen Gedanken über Gott.

Dieses Fragen – das für uns Erwachsene gelegentlich recht nervig sein kann – ist ein Zeichen dafür, dass auch das religiöse Interesse der Kinder stark ist. Das Problem ist, dass mitunter niemand da ist, der oder die sich die nötige Zeit nimmt, um auf die Fragen der Kinder zu hören. Leider fehlen oft Menschen, die den Mädchen und Buben helfen, ihre Fragen passend zu stellen bzw. die sich mit ihnen gemeinsam auf die Suche nach entsprechenden Antworten machen. Mit der Zeit hören die Kinder dann auf Fragen zu stellen, für die sich niemand interessiert – und das sind oft gerade auch die Fragen nach Gott.

Eine beziehungskonstante Jungschargruppe kann ein idealer Ort dafür sein, dass gerade auch die religiösen Fragen der Kinder zur Sprache kommen. Nicht so sehr deshalb, weil ein bestimmtes Gruppenprogramm religiöse Themen aufbereitet – sondern weil sich in der Gruppe vertrauensvolle Beziehungen entwickeln und eine respektvolle Aufmerksamkeit füreinander entsteht. Die Erfahrung zeigt, dass die wirklich wichtigen Fragen oft erst nach dem „offiziellen“ Programm oder in besonderen Erlebnissituationen (spätabends am Lagerfeuer) gestellt werden. Nämlich dann, wenn die Mädchen oder Buben sicher sind, dass ihre Interessen ernst genommen werden und sie ihrem Gesprächsgegenüber trauen können.