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Gegen die Konkurrenz anderer Freizeit- und Bildungsangebote kann die Jungschar nicht bestehen!

Falsch. Eltern suchen im Wesentlichen aus zwei Gründen nach Aktivitätsangeboten für ihre Kinder: Weil sie etwas „zur Förderung“ des Nachwuchses beitragen wollen oder weil sie eine verlässliche Nachmittagsbetreuung suchen. Ob das passende Angebot von einer kirchlichen Einrichtung kommt oder von einer privaten Firma, ist unerheblich.
Professionalität und Preis spielen noch eine Rolle.

Will sich Jungschar da ins Spiel bringen, dann muss das Angebot Rücksicht auf diese Elterninteressen nehmen. In erster Linie gilt es zu benennen, was genau die Mädchen und Buben davon haben, wenn sie die Jungscharstunden besuchen: Sie lernen was fürs Leben! Das faire und freundschaftliche Miteinanderauskommen unter Gleichaltrigen ist für viele Mädchen und Buben heute keine Selbstverständlichkeit mehr – in der Jungschar wird das tagtäglich praktisch geübt! Für das Verarbeiten von Erlebnissen und Eindrücken fehlen im Alltag Erwachsene, die geduldig zuhören können – in der Jungschar gehört das zu den Hauptaufgaben der Gruppenleiter/innen! Bei der Eroberung der Welt sind Mädchen und Buben oft auf sich allein gestellt – in der Jungschar gibt es Orientierungshilfen!

Wenn das Angebot einer Jungscharstunde (und die kann dann vielleicht auch einen ganzen Nachmittag dauern) dann noch einen zeitlichen und finanziellen Fixpunkt in der Alltagsorganisation der Eltern und Familien darstellt, dann braucht Jungschar die Konkurrenz anderer Freizeit- und Bildungsanbieter/innen nicht zu scheuen.