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Die Kinder wollen doch nur mehr Spaß und Action!

Und wer sagt, dass dem lieben Gott nur in stiller Andacht begegnet werden kann?

Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Kindern – ich denke nicht nur von ihnen,sondern von uns Menschen insgesamt. Wer körperlich in Bewegung ist, bewegt sich auch geistig und seelisch. Bewegung gehört für Mädchen und Buben ganz existenziell zur Eroberung und Aneignung von Welt. Bewegung stützt ihren Forschungsdrang, Bewegung eröffnet ihnen neue soziale Räume, Bewegung schafft Begegnung. Bewegung macht Spaß!

Gut möglich, dass uns Erwachsenen von zuviel Bewegung mitunter etwas schwindelig wird. Die Klage über die Beschleunigung von Zeit und die Unübersichtlichkeit von Entwicklungen ist ja eine allgemeine. Und es macht auch Sinn, Mädchen und Buben gelegentlich mal zu bremsen und vor einem „Heißlaufen“ zu bewahren. Das kann Aufgabe der Jungschararbeit sein: Lustvoll die Welt zu erobern – und zwischendurch innehalten, um zu bestaunen, was man dabei alles herausgefunden hat. Deshalb soll es auch in der Jungschargruppe mal laut und turbulent zugehen, bis alle – auch die Gruppenleiter/innen – vor lauter Aufregung rote Ohren haben. Und es sollte auch eine Zeit des Nachdenkens und Verarbeitens geben, die gemeinsam genützt wird. Denn Erlebnisse werden dann zu Erfahrungen, wenn über das Tun auch nachgedacht werden kann.