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Jungschar-Studie: Gut aufgestellt – mit Entwicklungspotenzial

Die KJSÖ präsentiert empirischen Befund der Kinderpastoral in Österreich  

Wien, 30.März 2015: 72.767 Mädchen und Buben, das sind etwa 13% der 6- bis 14-jährigen Katholik/innen in Österreich, sind als Jungscharkinder und Ministrant/innen in Österreichs Pfarren aktiv. Das entspricht nominell in etwa einer Größenordnung, wie sie bereits in den 1960er Jahre bestand. Begleitet werden die Kinder von 12.955 ehrenamtlich tätigen Gruppenleiter/innen.

„Damit hat sich Jungschararbeit über die Jahre hinweg als zentraler Bestandteil des pastoralen Angebots der Pfarren für Mädchen und Buben gut verankern können, wenn man bedenkt, dass die potenzielle Zielgruppe währenddessen kleiner geworden ist. Diese Tatsache gibt Kraft und Schwung“, freut sich Sara Dallinger, Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar Österreichs, über die Ergebnisse der Jungschar-Studie 2014, die die KJSÖ am vergangenen Wochenende im Beisein von Weihbischof Stephan Turnovszky auf ihrer Vollversammlung in Linz präsentierte. 

Der Berichtsband dokumentiert die Ergebnisse einer dreijährigen quantitativen und qualitativen Erhebungs- und Analysearbeit, die überprüfte, ob das, was vor über 65 Jahren in Österreich begonnen wurde, angesichts gesellschaftlichen Wandels, Transformationskrise der Katholischen Kirche und nicht zuletzt sich ändernder Bedingungen des Heranwachsens heute noch seine Gültigkeit haben kann. Die Studienergebnisse beruhigen. Der gegenwärtige kirchliche Krisendiskurs scheint die Kinderpastoral nicht zu berühren.  

86 Prozent aller Pfarren in Österreich – konkret sind es 2.592 Pfarren österreichweit verteilt – haben sich an der Fragebogenerhebung beteiligt und ihre Daten zur Kinderpastoral rückgemeldet, wodurch nun ein Gesamtbild zur Arbeit der Katholischen Jungschar vorgelegt werden kann. All diese Pfarren geben an, dass bei ihnen Arbeit mit Jungschar- und/oder Ministrant/innengruppen geleistet wird – in ganz unterschiedlichen Größenordnungen, aber regelmäßig.

„Nicht nur für die Katholische Jungschar, sondern für die Katholische Kirche Österreichs insgesamt ist diese Erhebung ein Schlüsselinstrument für die zukünftige Arbeit mit Kindern“, hebt Sara Dallinger die Bedeutung der Studie hervor. Neben aktuellem Zahlenmaterial gibt die Studie Auskunft über das aktuelle Selbstverständnis der Gruppenleiter/innen sowie unterschiedliche Formen von Jungschararbeit in den Pfarren. Entsprechende Praxisempfehlungen dienen einer qualitätsvollen Weiterentwicklung der Jungschararbeit in den Pfarren. 

Ingrid Kromer, Michaela Hajszan: „Jungschar-Studie 2014. Kinderpastoral in Österreichs Pfarren. Empirische Befunde und Analysen.“

Die Jungschar-Studie 2014 ist ab sofort im Jungschar-Shop unter www.jungscharshop.at erhältlich. Nähere Informationen auch unter www.jungschar.at

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne ein kostenloses Exemplar für Ihre Berichterstattung zu.

Rückfragehinweis: 

MMag.a Isabella Wieser

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Gesellschaftspolitik

Tel +43 1 4810997 – 15

Mobil: : +43 676 880 11 1000

isabella.wieser@kath.jungschar.at