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KJSÖ unterstützt Offenen Brief zu Kinderkostenstudie

Sachorientierte Politik braucht empirische Grundlagen, anhand derer politische Optionen geprüft und diskutiert werden können. Bei den Kosten, die Familien für ihre Kinder aufwenden müssen, fehlen diese.

1964 fand die letzte Erhebung statt, wie viel Familien für ihre Kinder aufwenden müssen, um ihre Bedürfnisse abzudecken. Seitdem hat sich die Ausgabenlage wesentlich verändert. Beispielsweise waren Handys und Computer damals noch nicht am Markt.

Derzeitige Regelbedarfssätze im Unterhaltsrecht oder in der Familienförderung basieren immer noch auf den Zahlen der 1960er-Jahre. Es braucht endlich eine solide Grundlage für diese Berechnungen!

Wir fordern die künftige Bundesregierung auf, umgehend eine neue Kinderkostenstudie durchzuführen, welche die aktuellen Aufwendungen für Familien berücksichtigt. Nur wenn die finanzielle Lage von Familien neu erfasst wird, können familienpolitische Maßnahmen realistisch geplant werden. Es ist höchste Zeit, auf die tatsächlichen Lebenslagen von Kindern und Familien einzugehen.

Wir unterstützen daher zusammen mit vielen anderen Organisationen den Offenen Brief zur Kinderkostenstudie.