• Infos
  • Praxis
  • JS Grundlagen
  • Minis
  • Lager
  • Lobby
  • Angebote

 

Bewegung der KA

Die Jungschar ist eine Bewegung der Katholischen Aktion

Die Katholische Aktion ist die Dachorganisation der Laienbewegungen der katholischen Kirche. Sie ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden und wurde vom 2. Vatikanischen Konzil und der katholischen Kirche in Österreich in ihrem Wirken wiederholt bestätigt und empfohlen. Die Katholische Aktion weiß sich jener Kirche verpflichtet, die sich der "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art" annimmt. In der Katholischen Aktion arbeiten sehr unterschiedliche Bewegungen, die in Pfarren, Regionen und Diözesen, aber auch in eigenen Einrichtungen und Zentren aktiv werden, zusammen.

Vielfalt der Bewegungen - Vielfach bewegen

Neben der Jungschar gehören zum Beispiel die Katholische Jugend, die Katholische Frauenbewegung, die Katholische Männerbewegung oder die Katholische Hochschuljugend zur Katholischen Aktion. Aber auch Bewegungen der AkademikerIn-nen, UnternehmerInnen oder Einrichtungen wie das Familienwerk und das Literarische Forum sind dabei. Hier merkt man bereits: Die Katholische Aktion lebt in der Vielfalt ihrer Mitgliedsorganisationen, in deren Gruppen, Aktivitäten und MitarbeiterInnen. All diese tauschen in der Katholischen Aktion ihre Erfahrungen aus, entwickeln miteinander Perspektiven für Kirche und Gesellschaft und setzen gemeinsame Anliegen um. Die Bewegungen der Katholischen Aktion wissen sich aber auch gemeinsamen Grundsätzen verpflichtet:

Mündige Laien statt devote Lakaien

In den Organisationen der Katholischen Aktion werden die Aktivitäten von Laien getragen. Sie entscheiden gemeinsam über die Arbeit der Bewegung und leiten die Organisation. Die Verantwortlichen sind auf allen Ebenen - in der Pfarre, im Gebiet, in der Diözese, auf Bundesebene - demokratisch bestellt. Die Bewegungen der Katholischen Aktion sind selbständige Teile unserer Kirche und arbeiten mit Amtsträgern, Pfarren und Diözesen zusammen. Daraus erwächst für die engagierten Laien auch eine besondere Verantwortung für unsere Kirche und deren Entwicklung. Kardinal König hat dies einmal so ausgedrückt: "Wir brauchen eine aktive Laienschaft, die redet und handelt, ohne auf das Wort des Bischofs oder des Papstes zu warten. Die Zukunft der Kirche liegt auch in den Händen der Laien, vielleicht noch mehr als in den Händen des Klerus."

Solidarität aus dem Glauben

Die Katholische Aktion sieht sich verpflichtet, daß gesellschaftliche Leben im Licht des Evangeliums mitzugestalten. Christsein heißt für die Mitarbei-terInnen in den Organisationen der Katholischen Aktion auch politisch denken und handeln. Die Bewegungen der Katholischen Aktion sind von politischen Parteien unabhängig und fördern den kritischen Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher weltanschaulicher und politischer Orientierung.

Sie erarbeiten selbst Vorschläge zur Bewältigung gesellschaftlicher Problemstellungen und treiben politische Initiativen und Projekte voran. Das Leitwort ist in einer Gesellschaft der Entsolidarisierung und des Rückzugs ins Private die "Solidarität aus dem Glauben"; ein Leitgedanke, der in vielen Gemeinden, in Ländern und auf Österreichebene zum Beispiel im Engagement um eine solidarische Entwicklungspolitik, um eine aktive Friedenspolitik, um eine emanzipatorische Frauenpolitik oder um eine menschenwürdige Asyl- und Fremdenpolitik konkrete Gestalt annimmt.

Weitere Infos über die Katholische Anktion gibt es auf ihrer Homepage...