Wien 14.09.09: „Die Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, ist seit der Ratifizierung eine grundlegende Forderung der Katholischen Jungschar. Allerdings geht es uns darüber hinaus auch um die tat-sächliche Umsetzung und um ein Umdenken, was die gesellschaftliche Stellung von Kindern betrifft“, so zeigt sich der Bundesvorsitzende der Katholischen Jungschar, Stefan C. Leitner, erfreut über die Einbrin-gung des Gesetzesvorschlages der Nationalratsabgeordneten Lueger, aber nachdenklich in Bezug auf weitere Schritte. „Nach diesem juristischen Meilenstein müssen wir alle dafür Sorge tragen, dass die Kinderrechte zu einer Selbstverständlichkeit werden und nicht beständig eingeklagt werden müssen.“
Die Katholische Jungschar betreibt mit ihren Aktionen seit der Ratifizierung der Kinderrechte 1989 aktiv Bewusstseinsarbeit, hat aber schon seit ihrer Gründung 1947 die Anliegen und Bedürfnisse der Kinder in die Mitte ihrer Arbeit gestellt. Besonders die Mitbestimmung der Kinder bei der Lager- und Gruppen-stundenplanung und ihre aktive Mitwirkung am Gemeindeleben sind für Leitner Ausdruck von gelebten Kinderrechten. Zudem betreibe die Katholische Jungschar konsequente Lobbyarbeit für die Kinderrechte in der Politik, der Kirche und der Öffentlichkeit. „Wir sind aktiv im Netzwerk Kinderrechte engagiert und freuen uns daher besonders, dass die Kinderfreunde als unsere Bündnispartner so großen Erfolg mit ihrer Unterschriftenaktion hatten“, führt Leitner weiter aus.
Mehr Informationen zu den Kinderrechtsaktionen der Katholischen Jungschar und Bildmaterial zur aktu-ellen Plakatserie „Ich bin da!“ können auf der Homepage abgerufen oder auf Wunsch zugesandt werden. Außerdem ist ab Ende September ein immerwährender kinderpolitischer Wandkalender mit den Forde-rungen der Katholischen Jungschar anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Kinderrechtskonvention im Jungscharshop erhältlich.