Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit den Neuen Medien auf. So hat das Internet in mehr als der Hälfte der österreichischen Haushalte Einzug gehalten. Diese Veränderung
erfordert eine gesellschaftspolitische Diskussion und ein Reagieren, bei der die Sicht und die Bedürfnisse der Kinder nicht zu kurz kommen dürfen, sondern vielmehr in den Vordergrund gerückt werden müssen. In dieser qualitativen Studie erzählen Kinder über ihre Erfahrungen, ihre Wünsche und Erwartungen.
Hauptaugenmerk in der Untersuchung wurde darauf gelegt, wie sie sich im Alter von 8 bis 14 Jahren in virtuellen Räumen bewegen, wie sie sich zurechtfinden, was sie anspricht und welche Vorstellungen und Erwartungen sie an Angebote im Netz haben. In diesem Zusammenhang wird auch behandelt, wie Kinder Kompetenzen im Umgang mit dem neuen Medium erwerben. Zusätzlich werden die Inhalte von Kinder-Websites unterschiedlicher Anbieter verglichen und Website-AnbieterInnen über deren Absichten befragt.
Um sich in der virtuellen Welt, auch mit ihren Gefahren und Risken, zurecht zu finden, braucht es wie im realen Leben Begleitung. Begleitung, welche nicht auf den Einsatz von Filter-oder gar Überwachungssoftware reduziert werden darf, sondern welche das persönliche Interesse und Engagement der Erziehenden erfordert. Die entsprechenden gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen dafür fordert die Katholische Jungschar Österreichs am Ende der Studie ein, und zwar von EntscheidungsträgerInnen in der Politik, AnbieterInnen von Websites und allen Erwachsenen, die mit Kindern tätig sind.
Bericht zur Lage der Kinder zum download...(.pdf, 3MB)