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Freizeit mit Hindernissen

Was tun Kinder mit Behinderung in ihrer Freizeit? Wie erleben sie diese, und welche Gestaltungsmöglichkeiten haben sie?
Diesen Fragen geht die Jungschar im Rahmen einer qualitativen Studie nach. Wichtig dabei: Die Perspektive der Kinder ist zentral. Es geht um Kinder, die oft nur am Rande wahrgenommen werden. Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Schwierigkeiten werden oft nicht
berücksichtigt, und ihre Teilnahme an Freizeitaktivitäten hängt vom Engagement einzelner Personen ab. Damit wird der Tendenz zur Privatisierung und Entpolitisierung Vorschub geleistet. Integration kann aber nicht Privatsache sein, sondern muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen werden. Daher interessierte zusätzlich die Frage, wie Anbieter von Freizeitaktivitäten für Kinder mit der Frage nach der Teilnahme von Kindern mit Behinderung umgehen. Welche integrativen Freizeitaktivitäten werden angeboten und welche Erfahrungen werden damit gemacht?
Konkrete Beispiele illustrieren abschließend pädagogische Prinzipien integrativer Freizeitgestaltung. Im Anschluss an die Studie sind aus der Sicht der Katholischen Jungschar Österreichs konkrete Forderungen angeführt, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern mit Behinderung führen können. Diese Forderungen richten sich sowohl an Entscheidungsträger in der Politik, als auch an Träger von Freizeitaktivitäten und Institutionen, die Aus- und Weiterbildung im pädagogischen Bereich anbieten.

Einen Text über Kinder mit Behinderung findest du hier...